1985 gegründet, kümmert sich der Ortsverband Eichenau von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN neben anderen um ökologische und soziale Themen vor Ort, mit aktuell etwa 40 Mitgliedern und zahlreichen Freund*innen.
Ausgewählte Kategorie: Veranstaltungsankündigung
Seit dem Bruch der Ampelkoaliton im Bund gibt es regen Zulauf bei den Grünen – bundesweit und auch in Eichenau. Aktuell umfasst der Ortsverband 39 Mitglieder – und bereitet sich auf die kommende Kommunalwahl Anfang 2026 vor, um die Erfolgsgeschichte in Eichenau um ein neues Kapitel zu bereichern.
Unter dem Eindruck der vorgezogenen Bundestagswahl starten die Eichenauer Grünen mit einem durchgängig einstimmig gewählten Vorstands-Team in einen „heißen“ Winter-Wahlkampf.
Inge Hofmann wurde im Amt als Sprecherin bestätigt. Ihr zur Seite steht ab sofort Ursula Kelichhaus. Um die Kasse kümmert sich weiterhin Hans Sautmann als Kassier, das Beisitzer-Team um Rike Schiele und Matthias Hausen wird neu ergänzt durch Jan Bertram.
Rike Schiele wird geehrt für 15 Jahre Gemeinderatsarbeit, und Inge Hofman übernimmt das Sprecher*innenamt.
3. Bürgermeisterin gründet temporären Helferkreis für Partnerstadt Wischgorod
Nachdem Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine gibt es sehr große Hilfsbereitschaft in Eichenau. Zur besseren Koordination ensteht auf Initiative von Rike Schiele der Helferkreis „Wischgorod in Not“. Bei wöchentlichen Treffen tauschen sich Gemeinde, Helferkreis und Untergruppen austauschten. Für 100 Ukrainer*innen können Rike Schiele und Susanne Gropp-Stadler Betten in Eichenau finden. Die Vermittlung erfolgt direkt vor Ort.
Grüner Bürgermeisterkandidat zwingt Amtsinhaber in die Stichwahl
Bündnis 90/Die Grünen ziehen erstmals mit einem eigenen Kandidaten, Markus Hausberger, in die Bürgermeisterwahl und werden dabei von der örtlichen SPD unterstützt. Im Ersten Wahlgang zwingen sie den amtierenden Bürgermeister Peter Münster in die Stichwahl und erreichen in der Stichwahl stolze 36,2 Prozent.
Parteiübergreifende Zusammenarbeit in Eichenau
Im Mai 2019 entscheidet der Gemeinderat einstimmig über die neuen Buslinien in Eichenau. Drei Wochen vor der Wahl werden Anwohner der Allinger Straße aktiv und mobilisieren gegen eine der neuen Buslinien mit Verlauf durch die Allinger Straße. Dabei kam es zu Beleidigungen und Schmierereien auf Plakaten. Hierzu haben die einzelnen politischen Gruppierungen (Grüne Eichenau, SozialdemokratInnen Eichenau, CSU Eichenau, Freie Wähler und FDP) eine Pressemitteilung herausgegeben.
Bisher größter Erfolg; mit 7 Sitzen gleichauf mit der CSU, SPD überholt
Die Grünen sind jetzt zweitstärkste Fraktion im Gemeinderat und stellen mit Rike Schiele auch erstmals eine stellvertretende Bürgermeisterin. Auch in dieser Legislaturperiode kämpft die Grüne Fraktion mit bisher über 30 Anträgen für ein ökologisches, bürgerfreundliches und soziales Eichenau.
Das neue Sprecherduo bilden Lisa Stockmann und Hans Sautmann. Beisitzerinnen sind Inge Hofmann und Rike Schiele.
Bündnis 90/Die Grünen stellen 2016 keine Bürgermeisterkandidatin für Eichenau auf, mischen sich aber in den Wahlkampf ein. Gerda Hasselfeldt, damalige Vize-Präsidentin im Bundestag (CSU), unterstützt den CSU-Kandidaten Dirk Flechsig im Wahlkampf. Mit einem Plakat zeigen die Grünen Flagge gegen die harten Linie der CSU in der Asylpolitik.
Jetzt mit vier Sitzen im Gemeinderat
Die gestärkte Fraktion zeichnet sich durch enormen Fleiß aus: 39 Anträge stellt sie in der Legislaturperiode.
Herbst Swing mit Frühschoppen: Regionaler Genuss und Information
Gemeinsam mit dem Grünen Ortsverband organisiert Christine Ganzhorn einen musikalischen Frühschoppen auf der Rathauswiese. Unterstützt wurde die Veranstaltung von der Regionalgruppe Slow Food Fünfseenland. Ein Highlight ist die „Wunderling-Suppe“, gekocht aus krummem Gemüse und kleinen Kartoffeln, die sonst aussortiert würden – ganz im Sinne von „Teller statt Tonne“. Für musikalische Unterhaltung sorgt „Dem Renner seine Band“. Zudem gibt es regionale Informationsstände, u.a. vom AGENDA-21-Büro des Landkreises.
Asylhelferkreis gegründet
Bürgermeister Hubert Jung und Rike initiieren mit den Pfarrern und einigen Gemeinderät*innen ein Treffen zur Gründung eines Asylhelferkreises. Die Gründung findet im Herbst statt: Über hundert Menschen bekunden ihr Interesse Asylsuchenden zu helfen. Noch heute trifft sich der Helferkreis regelmäßig und hilft Schutzsuchenden.
Erst Gespräche zwischen den damaligen Bürgermeister Hubert Jung und Migration- und Integrationsreferentin Rike Schiele finden statt, wie und wo Asylsuchende in Eichenau unterkommen können.
Auf Initiative der grünen Integration- und Migrationsreferenten Claudia Uhlmann wird ein „Fest der Nationen“ ausgerufen. In Zusammenarbeit mit vielfältigen Kulturen in Eichenau wurde Tanz, Unterhaltung und viel Musik geboten. Das Fest hat sich alle zwei Jahre unter der Federführung von Rike Schiele mit der Übernahme des Referats wiederholt. Es wurde von Jahr zu Jahr größer und bunter. Das Fest mit einer Vielzahl von Köstlichkeiten aus aller Welt war einer der Höhepunkte der Kulturfeste (bis 2017).
Wiedereinzug in den Gemeinderat mit 3 Sitzen
Brucker Tagblatt: „Beharrlichkeit führte dazu, dass Hartl Mitstreiter fand und die Grünen für 2008 wieder eine Liste aufstellen konnten. Vorne mit dabei: die damals 20-jährige Claudia Uhlmann und die fünf Jahre ältere Rike Schiele. Als Trio zogen sie in den Gemeinderat ein. Hartl wurde das Umweltreferat zugesprochen, Uhlmann das für Migration und Integration, welches erstmalig in Eichenau gegründet wurde. Sowohl das Integrations- und Migrationsreferat sowie das Umweltreferat sind seitdem in Grüner Hand.“
Der OV veranstaltet genau ein Jahr vor Gründung der KommEnergie eine Ökostromwechselparty. Der damalige Bürgermeister Jung und einige Gemeinderäte sehen das als Affront gegen die politische Arbeit der Parteien im Gemeinderat.
Rike Schiele tritt Ende 2004 der Grünen Jugend bei, motiviert vom Wunsch, politisch etwas zu verändern. Kurz nach ihrem Umzug nach Eichenau besucht sie im Sommer ihre erste Kreisversammlung und lernt dort Albert Hartl kennen. Seitdem engagieren sich beide Seite an Seite in zahlreichen Wahlkämpfen – von der Kommunal- bis zur Europawahl – und halten auch in schwierigen Zeiten bis heute die Fahne der Grünen hoch.
Zu den Grünen kommt Albert Hartl aus Protest gegen die Kampagne des späteren hessischen CDU-Ministerpräsidenten Koch gegen die doppelte Staatsbürgerschaft. Ilse Hackenberg und Barbara Thierfelder bezeichnet er als seine Mentorinnen. Kaum bei den Bündnis 90/Die Grünen, beginnt er 2002 für sie Bundestagswahlkampf zu machen. Gegenüber dem früheren Tengelmann (heute Denns) hat er seinen Standplatz für Wahlkämpfe.Sogar die Internetseite baut und betreut er ohne sonstige Unterstützung. „Das alles hat mir nichts ausgemacht. Ich war 30 Jahre
Gewerkschafter und 10 Jahre Betriebsrat bei Siemens – da war ich das Kämpfen gewohnt.“ Sein Markenzeichen: das Verteilen grüner Windrädchen für Kinder. „Da waren Omas und Opas begeistert, die das ihren Enkelkindern geschenkt haben.“
Albert blieb bis 2019 Sprecher des Ortsverbandes und ist heute noch aktiv im Wahlkampf.
Die Grünen ziehen erneut in den Gemeinderat ein und können sich auf zwei Sitze verbessern. (Brigitte Huff und Albert Pfeiffer)
Unter Führung der bisherigen Gemeinderätin der FUGE, Ursula Rüttermann, gründet sich die parteiunabhängige Wählergruppe „Lebendiges Eichenau“. Sie zog 1996 mit zwei Sitzen in den Gemeinderat ein, verblieb dort aber nur für eine Legislaturperiode.
Die Grünen trennen sich von der Frauenliste, die sich damit als Listenverbindung auflöst.
Die Grünen gründen zusammen mit parteifreien aktiven Frauen die Wählerinitiative „Frauen und Grüne Eichenau“ (FUGE). Ihr Ziel ist es, die Frauen, die in Vereinen und Gruppen oft ehrenamtlich die Hauptarbeit leisten, mehr in entscheidende politische Gremien einzubeziehen. Die FUGE erzielt bei den Kommunalwahlen auch einen Sitz (Ursula Rüttermann) im Eichenauer Gemeinderat mit 8,3% der Stimmen.
Sechs Eichenauer*innen heben im Gasthaus zur Post einen Ortsverband „Die Grünen“ aus der Taufe. Harry Scholz und Harald Schulze haben für ein Jahr den Vorsitz. Scholz vertritt den Ortsverband auch im Kreisverband, übrige Gründungsmitglieder sind Marianne Kuder, Angelika Neuwirth, Eugenie Scherb und Stefan Thierfelder.
Etwa 80 Bürger*Innen finden sich im Gasthaus zur Post ein, um die „Eichenauer Friedensinitiative“ (EFI) zu gründen, die Eichenau zur ‚atomwaffenfreien Zone‘ erklären wird. In den kommenden Jahren erlangt die EFI, tatkräftig geleitet von Barbara Thierfelder, mit Leserbriefen und zahlreichen Anträgen an den Gemeinderat größere Bekanntheit, zumal sie auch Auseinandersetzungen mit bekannten und politisch aktiven Personen nicht scheut.
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